Mengen und Relationen

Mengen

Eine Menge (nach Cantor) ist eine Zusammenfassung von Objekten unserer Anschauung oder unseres Denkens zu einem Ganzen.

M = { x | (x in E) .AND. }P(......E { "Universum\lq\lq }, P(x){ Prädikat}

Eine Menge A heißt Teilmenge von B (in Zeichen: A \subseteq B), wenn gilt:

x in A ==> }x in B   forall x

Zwei Mengen sind gleich, wenn gilt:

x in A <==> }x in B   forall x

Sei I eine Indexmenge und (A_i)_{i in I} eine Familie von Mengen. Dann ist

\bigcup_{i in I} A_i := { x | exists i in I: x in A_i }

die Vereinigung aller A_i und

\bigcap_{i in I} A_i := { x | forall i in I: x in A_i }

der Durchschnitt aller A_i.

Sind A und B zwei Mengen, so ist

B \ A := { x in B | x \notin A }

die Mengendifferenz der beiden Mengen und

A \triangle B := (A \ B) \cup (B \ A) = (A \cup B) \ (A \cap B)

die symmetrische Differenz der beiden Mengen.

Sei A \subseteq E. Dann heißt

A' := { x in E | x \notin A } = E \ A

das Komplement von A bezüglich E.

Die Menge P(A)}:= { C | C \subseteq A } nennt man Potenzmenge von A.

Das kartesische Produkt einer Mengenfamilie (A_i)_{i in I} ist definiert als das System aller Tupel (a_i)_{i in I} mit der Eigenschaft, dass a_i in A_i für alle i in I gilt, d.h.:

\prod_{i in I} A_i := { (a_i)_{i in I} | forall i in I: a_i in A_i }


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