Zwei Mengen
und
heißen gleichmächtig, wenn es eine bijektive Abbildung
gibt. Man schreibt dafür auch
und bezeichnet
als die Kardinalität von
.
Eine Menge
heißt endlich, wenn es ein
gibt, so dass gilt
Man schreibt dann
.
Jede nicht endliche Menge heißt unendlich.
Eine Menge heißt abzählbar, wenn sie gleichmächtig zu
ist.
Eine unendliche Menge, die nicht abzählbar ist, heißt überabzählbar.
Man kann nun auch untersuchen, wann eine Menge "größer" (bzw. "kleiner") ist als eine andere:
Existiert eine injektive Abbildung
, so schreibt man
, existiert eine surjektive Abbildung
, so schreibt man
.
Dabei gelten die folgenden Gesetze:
Haben zwei endliche Mengen
,
gleich viele Elemente (d.h. es gilt
), dann ist eine injektive (bzw. surjektive) Funktion
auch surjektiv (bzw. injektiv) und damit bijektiv.
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