heißt Vektorraum über
, wenn
eine abelsche Gruppe und
ein Körper ist, sowie eine Abbildung von
definiert ist, die die folgenden Vektorraumaxiome für alle
und
erfüllt:
Es gelten folgende Gesetze für alle
und alle
:
Eine nichtleere Teilmenge
eines Vektorraumes
, die selbst wieder ein Vektorraum über demselben Körper
(mit derselben Addition und Skalarmultiplikation) ist, nennt man Unterraum von
(in Zeichen:
).
Es gibt folgende (äquivalente) Unterraumkriterien:
Ist
eine Teilmenge von
, so nennt man
Jede nichtleere Teilmenge
von
mit
nennt man Erzeugendensystem.
Ist
ein System von Unterräumen von
, so nennt man
Die Vektoren
heißen linear unabhängig, wenn eine der folgenden (äquivalenten) Eigenschaften gilt:
Eine Teilmenge
von
heißt Basis des Vektorraumes
, wenn eine der folgenden (äquivalenten) Eigenschaften erfüllt ist:
Das Austauschlemma von Steinitz besagt, dass, wenn
eine Basis von
ist, und
dargestellt werden kann als
(
), auch
eine Basis ist.
Auf diesem Lemma beruht der Austauschsatz von Steinitz, der lautet: Sei
eine endliche Basis von
,
eine linear unabhängige Teilmenge von
. Dann ist
endlich und es existiert eine Teilmenge
von
, die zu
gleichmächtig ist, und für die gilt:
ist Basis von
.
Die Dimension
eines Vektorraumes
ist definiert als die Mächtigkeit einer seiner Basen
. Diese Definition ist sinnvoll, da je zwei Basen eines Vektorraumes gleichmächtig sind.
Es gilt:
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