Matrizen

Unter einer m × n-Matrix A mit Koeffizienten aus einem Körper K versteht man ein m * n-Tupel (a_{ij})_{1 <= i <= m, 1 <= j <= n} mit a_{ij} in K, 1 <= i <= m, 1 <= j <= n. Man stellt eine Matrix durch ein rechteckiges Schema aus m Zeilen und n Spalten dar:

A = (\begin{array}{cccc}a_{11} & a_{12} & *s &......ots\\a_{m1} & a_{m2} & *s & a_{mn}\end{array} )

Die Menge aller m × n-Matrizen mit Eintragungen aus K wird mit K^{m × n} bezeichnet.

Ein Matrix heißt quadratisch, wenn sie gleich viele Zeilen wie Spalten besitzt.

Quadratische Matrizen E_n in K^{n × n} der Form

E_n = (\begin{array}{ccccc}1 & 0 & 0 & *s & ......ddots & \vdots\\0 & 0 & 0 & *s & 1\end{array} )

heißen Einheitsmatrizen.

Für A = (a_{ij})_{1 <= i <= m, 1 <= j <= n} in K^{m × n} heißt die Matrix

A^T := (a_{ji}')_{1 <= j <= n, 1 <= i <= m} in K^{n × m}   {mit } a_{ji}' = a_{ij}

die transponierte Matrix.

Eine quadratische Matrix A in K^{n × n} heißt symmetrisch, wenn gilt: A = A^T.

Eine quadratische Matrix A in K^{n × n} heißt regulär, wenn es eine Matrix A' in K^{n × n} gibt mit A × A' = E_n.

Der Rang einer Matrix A in K^{m × n} ist die maximale Anzahl von linear unabhängigen Spalten (bzw. Zeilen) von A.

Transformationsmatrizen der Gestalt

  1. ({e}_1 *s {e}_{j-1} ......athbf{e}_{j+1} *s {e}_n) in K^{n × n}
  2. ({e}_1 *s {e}_{j-1} ......athbf{e}_{j+1} *s {e}_n) in K^{n × n}
  3. ({e}_1 *s {e}_{i-1} ......athbf{e}_{j+1} *s {e}_n) in K^{n × n}
heißen auch Elementarmatrizen.

Es gilt:

  1. A regulär  <==> } A invertierbar  <==> } rg}A = n  <==> } A ist Produkt von Elementarmatrizen
  2. rg}(U * A * V) = rg}A          mit U, V regulär

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