Sesquilinearformen

Eine Abbildung sigma: V× V–> K heißt zeta}-Sesquilinearform ( zeta in {Aut}(K)), wenn gilt:

  1. sigma({a}+{b},\mathb......emath{a},{b},{c}in V
  2. sigma({a},{b}+\mathb......emath{a},{b},{c}in V
  3. sigma(x * {a},{b}) = x *......nsuremath{a},{b}in V, forall x in K
  4. sigma({a},x * {b}) = zeta(x......nsuremath{a},{b}in V, forall x in K
Bei zeta = {id}_K spricht man auch von einer Bilinearform.

Es gilt:

zeta}-Sesquilinearform sigma <==> zeta}-semilineare Abbildung d: V–> V^{*}
\Updownarrow \Updownarrow
d_{sigma}: V–> V^{*}
{b}\mapsto sigma(.,{b})
sigma_{d}: V× V–> K
({a},{b}) \mapsto < d({b}),{a}>

Eine Sesquilinearform sigma heißt nicht ausgeartet, wenn gilt:

  1. {a}in V: sigma(\ensurem......remath ==> {a}={0}
  2. {b}in V: sigma(\ensurem......remath ==> {b}={0}

Die Unterräume \bigcap_{y}in V ker d_{sigma}({y}) und ker d_{sigma} heißen Ausartungsräume.

Man nennt zwei Sesquilinearformen sigma_1 und sigma_2 kongruent, wenn es ein fin L(V,V)} gibt mit sigma_2= sigma_1\circ (f,f).

Bei endlicher Dimension von V gibt es auch eine Koordinatendarstellung von sigma. Die Koordinatenmatrix hat dann die Form

\Phi_{B(sigma) = (g_{ij}) in K^{n × n} {mit} g_{ij} = sigma(b_i,b_j)

Es gilt: \Phi_{B(sigma) = \Phi_{BB^{*}(d_{sigma}).

Bei einem Basiswechsel geht \Phi_{B(sigma) in eine zeta}-kongruente Matrix \Phi_{\widetilde{B(sigma) über:

\Phi_{\widetilde{B(sigma) = P^T * \Phi_{B(sigma) * zeta(P)





Man nennt zwei Vektoren {a}, {b} orthogonal bezüglich sigma (in Zeichen: {a}\perp_{sigma} {b}), wenn gilt: sigma({a},{b})=0.
Ist \perp_{sigma} eine symmetrische Relation, so ist sigma orthosymmetrisch.

Man erklärt die adjungierte Sesquilinearform zu sigma als:

\hat{sigma}: && V× ......}(sigma({b},{a}))



Ab sofort stehe omega} abkürzend für einen Körperautomorphismus mit omega^2 = {id}_K.

Eine Sesquilinearform mit sigma({a},{b}) = omega(sigma(\......uremath{a},{b}in V wird omega}-symmetrisch genannt, und ihre Koordinatenmatrix ist eine omega}-symmetrische Matrix (d.h. sie erfüllt G^T= omega(G)).

Eine Sesquilinearform mit sigma({a},{a}) = 0 forall {a}in V (und damit sigma({a},{b}) = - sigma({b},{a})) heißt alternierend, Ihre Koordinatenmatrix ist eine alternierende Matrix (d.h. sie erfüllt G^T = -G). Jede alternierende Sesquilinearform ist eine Bilinearform.

Eine Sesquilinearform mit sigma({a},{b}) = -omega(sigma(......uremath{a},{b}in V wird omega}-schiefsymmetrisch genannt, und ihre Koordinatenmatrix ist eine omega}-schiefsymmetrische Matrix (d.h. sie erfüllt G^T= -omega(G)).


 Diese Seite erfüllt die HTML-4.01-Spezifikationen!
Übersicht
Zurück Home Weiter
Index