Sei
eine nicht ausgeartete,
-symmetrische oder alternierende Sesquilinearform. Dann heißt
ein Skalarprodukt. Ist
-symmetrisch, so nennt man
einen
-symmetrischen Vektorraum. Ist
alternierend, so liegt ein symplektischer Vektorraum vor.
Man nennt
das Längenquadrat des Vektors
. Ist
, so nennt man
normiert; ist
(
), so nennt man
isotrop. In einem anisotropen Unterraum
gibt es keine isotropen Vektoren.
Ein symmetrischer Vektorraum über
bzw.
heißt pseudoeuklidisch. Einen reellen Vektorraum mit einem positiv definiten symmetrischen Skalarprodukt nennt man euklidisch, einen komplexen Vektorraum mit einem positiv definiten hermiteschen Skalarprodukt unitär. Ein euklidischer oder unitärer Vektorraum wird auch Prähilbertraum genannt.
In einem euklidischen oder unitären Vektorraum kann man die Länge definieren als
Ebendort gilt die Cauchy-Schwarz-Buniakowski-Ungleichung:

Aufgrund der Cauchy-Schwarz-Buniakowski-Ungleichung gilt
Wird
mit Hilfe einer Determinantenform
orientiert, so ist das orientierte Winkelmaß
Schließlich führt man für eine Abbildung
mit
Ein Unterraum
heißt isotrop, falls
, und vollisotrop, falls
. Für einen vollisotropen Unterraum
gilt:
.
Wenn gilt
, so nennt man
das orthogonale Komplement von
.
Ein Vektor
heißt Gradient der Linearform
, falls gilt:
Eine Basis
ist die zu
reziproke Basis, wenn gilt:
.
Es existiert höchstens eine solche Basis, und zwar genau dann, wenn
nummerierte Basis von
ist. Man bezeichnet sie üblicherweise mit
.
Es ist dann
ein Gradientenvektor von
.
Die Koordinaten von
bezüglich
bezeichnet man auch als kontravariante Koordinaten bezüglich
, die Koordinaten bezüglich
als kovariante Koordinaten bezüglich
.
Hat
die Koordinaten
, so ist die Gleichung von
(bezüglich
!):
In einem
-symmetrischen Vektorraum bezeichnet man eine Teilmenge
als
Eine Basis
nennt man dann auch
Jedes Orthogonalsystem von
ist linear unabhängig.
In einem
-symmetrischen anisotropen Vektorraum mit einer höchstens abzählbaren Basis kann jedes endliche Orthogonalsystem zu einer Orthogonalbasis erweitert werden.
In einem ebensolchen Vektorraum liefert das Orthogonalisierungsverfahren von E. Schmidt aus einer Basis
eine Orthogonalbasis
mit
durch die Festsetzung

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