Eine Punktmenge
heißt konvex, wenn mit je zwei Punkten
auch die Strecke
in
liegt.
Der Durchschnitt
einer nichtleeren Familie konvexer Mengen ist wieder konvex.
Ein Punkt
(
konvex) heißt extremal, wenn es keine zwei Punkte
gibt, deren Mittelpunkt gleich
ist.
Eine Normalform einer linearen Optimierungsaufgabe liegt vor mit
Durch die Einführung von Schlupfvariablen kann man das lineare
-Ungleichungssystem auf ein
-Gleichungssystem transformieren.
Ist
Lösung von
, dann ist
genau dann eine Ecke, wenn
oder
.
Falls die lineare Optimierungsaufgabe in Normalform (mit Schlupfvariablen) eine Lösung besitzt, so ist die Menge aller Lösungen konvex. Das Maximum der Zielfunktion wird dann auch in einer Ecke des Zulässigkeitsbereiches angenommen.
Man fasst eine lineare Optimierungsaufgabe in einem Tableau zusammen:
Sei
das Tableau einer linearen Optimierungsaufgabe. Dann gilt folgendes Kriterium für eine Optimalstelle:
Der Simplexalgorithmus liefert ein Verfahren, um aus einem Tableau durch Umformungen zu einer optimalen Ecke zu gelangen. Dieser Algorithmus bricht sicher dann ab, wenn zu jedem Schritt eine nicht ausgeartete Basislösung gehört.
Eine lineare Optimierungsaufgabe, die nicht in Normalform vorliegt, löst man durch die Einführung von Scheinvariablen und durch Maximieren der sekundären Zielfunktion
|
|
||
|
|
|
|
|
|
||