Cholesky-Zerlegung

Eine Matrix A in R^{n × n} heißt SPD-Matrix, wenn sie symmetrisch und positiv definit ist, d.h. es gilt A^T = A und für alle x in R^n\ \{0\} ist x^TAx > 0.

Ist A in R^{n × n} eine SPD-Matrix, so existiert genau eine untere Dreiecksmatrix U in R^{n × n} mit positiven Diagonaleinträgen U_{11},\,U_{22},\,...,\,U_{nn} > 0, sodass gilt: A = UU^T. Diese Zerlegung nennt man Cholesky-Zerlegung.

Nützlich ist die Cholesky-Zerlegung beispielsweise bei der Gauß'schen Normalengleichung V^TVx = V^Tb. Bestimmt man nämlich eine Cholesky-Zerlegung von V^TV, was entweder über die QR-Zerlegung von V - sogar ohne explizite Berechnung von V^TV - oder mittels eines Algorithmus (siehe Anhang B.3) möglich ist, so kann man durch zweimaliges Lösen eines gestaffelten Gleichungssystems x bestimmen.


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